© j.g. bechen

Eine komplette Übersicht der Werke zwischen 1989 und 2015 finden Sie hier in der alten Version der Website.

2018

© privat

7 Atemsequenzen für Posaune und Cimbalom

András Fejér und Enikö Ginzery gewidmet

Liebe Mela,
(..) Deine Uraufführung klingt noch nach. Aber wie die passenden Worte finden für das emotional Berührende Deiner András Fejér und Enikö Ginzery gewidmeten Komposition, wie sie die beiden in einem vorher noch nie gehörten Zusammenklang von Posaune und Cimbalom zur Aufführung gebracht haben?

Vielleicht umschreibt es am ehesten noch die Metapher, die mir unwillkürlich in den Sinn kam: „a u f einem Windstrahl davongetragen werden“.
Also nicht völlig hilflos, gehetzt und entsprechend atemlos der Bewegung der stärkeren Macht mit ihren Richtungs-Wechseln und Brechungen ausgeliefert zu sein, obgleich wir es nicht selbst zu steuern vermögen, wohin sie führt, sondern sich vertrauensvoll der Bewegung überlassen zu dürfen. Fallenlassen-Können, Loslassen (nicht nur zu müssen, sondern auch zu dürfen) im In-der-Bewegung-Sein. So haben Deine 7 Atemsequenzen auf mich gewirkt.

Im Nachhinein wünschte ich allerdings, ich hätte ein Paradox besser zum Ausdruck bringen können, das in der Formulierung steckt, „sich vertrauensvoll der Bewegung überlassen zu dürfen“. Denn das SICH überlassen beeinhaltet ja in eins mit dem Passiven – dem Loslassen und dem Fallenlassen (dürfen wie können) – auch etwas Aktives. Es gibt ein Subjekt, das es t u t.
Ein Subjekt, das also – wie vage und unbestimmt zunächst auch immer – schöpferisch auf einen Prozess reagiert, dessen Steuerung es selbst nicht in der Hand hat.

Johanna Gisela Bechen (mit freundlicher Genehmigung)

UA 3. November 2018, oh-r42, Berlin

2017

© Reinhard Görner

HUNTER-TOMPSON-MUSIK

ein Schauspiel­‐Eurythmie-­Projekt. Es verbindet Bewegung, Szene, Dialog, Erzählung, Musikcollage, Song und Lichtdesign zu einem 70-­minütigen Bühnenstück. Im Zentrum der gleichnamige Text der Berliner Autorin Judith Hermann aus dem Erzählband „Sommerhaus, später“ (1998 S. Fischer Verlag).

Das Ensemble HTM Berlin Hamburg verbindet projektbezogen die Darstellerinnen: Charlotte C.Frisch, Bettina Grube, Roswitha Meyer-­Wahl die Regisseure: Kjell­‐Johan Häggmark (Choreografie), Bodo Bühling (Schauspiel), die Komponistin: Mela Meierhans mit der Musik-­‐Collage*) mit Werken von Bach, Meierhans, Mozart, Satie sowie die Kostümbildnerin: Katja Nestle /onnenlinna berlin und
 Stephan Kraske für Lichtdesign/Soundtechnik.

*) Die Werke von Bach, Mozart, Satie sind gespielt von Laura Gallati , Klavier (Aufn. 2017), die Werke von Meierhans sind gespielt von Felix Kroll, Akkordeon (Aufn. 2017)

UA 5. November 2017, Hamburg

2017

rajat-i

Für drei Stimmen und Theorbe
nach ausgewählten Texten aus dem Hohelied Salomos
in hebräischer Sprache (2016/17) Uraufführung, Kompositionsauftrag

UA 13. Mai 2017, oh-r42, Berlin

2016

© Micaela Dicu

Penelopeia

Kammermusiktheater für Mezzosopran, Sprecher und Klangschaukel
nach Texten von Margaret Atwood, Homer und Carolin Emcke

UA 10. September 2016, Kulturmarkt Zürich

2013/2014

© Kai Bienert

shiva for anne

Jenseitspentalogie, Teil III

Musiktheater für 8 Stimmen und 4 Schlagwerke
Lyrik, Anne Blonstein (1958 – 2011)

UA 16. März 2014, MaerzMusik Berlin

2012

Essays VI – X

nach „Sappho-Gedichte“, letzten Gedichten von Nijolė Miliauskaitė (1950-2002),
für Stimme, präparierten Flügel und Tanz ad lib.

UA 9. November 2012, Witten

2011

malina fragmente

für streichquartett und stimme
nach zitaten von ingeborg bachmann, anna maria bürgi, carolin emcke
Dauer ca. 25 min.

UA 28. Oktober 2011, Konzertgalerie Maison 44, Basel

2010/2011

© Björn Jensen

twentyfive

eine Komposition nach Max Frisch von Mela Meierhans
Text: Max Frisch, 25 Fragen aus dem FRAGEBOGEN I
Dauer ca. 60 min

UA 20. November 2011, Konzertgalerie Maison 44, Basel

2010

© donkeyshot filmproduction

Rithaa

Jenseitspentalogie, Teil II

Arabische Klagegesänge und Trauerrituale
mit Kamilya Jubran und ensemble dialogue

UA 28. März 2010, MaerzMusik, Berlin

2009

wer barfuss geht, geht nicht auf rosen

Komposition und Notarikon
nach Bildern und Tagebuchaufzeichnungen von Anna Maria Bürgi
für Stimme, Tanz ad lib., Klarinette, Horn/Alphorn, Akkordeon, Violoncello und Kontrabass
Dauer ca. 25 min.

UA 15. August 2009, Festival Alpentöne, Kirche St. Martin, Altdorf

2007

SCHATT-ier/IRR-ungen der Annemarie von Matt

Für zwei Stimmen, Klarinette, (Natur-)Horn, Violoncello, Kontrabass und Akkordeon.
Auf Texte von Annemarie von Matt.
Dauer ca. 25 min.

UA 19. März 2008, Kunsthaus Aarau

2007

Nightselves oder
meine Nacht schläft nicht

Ensemble-Version
Für Klarinette, Horn, Violoncello, Kontrabass und Akkordeon.
Nach einem Bild und Texten von Sonja Sekula
Dauer ca. 23 min.

UA der Ensemble-Version/ursprünglich für Orchester (1997), 19. März 2008, Kunsthaus Aarau

2006

© Ute Schendel

Tante Hänsi, ein Jenseitsreigen

Jenseitspentalogie, Teil I

Ein Musiktheater anlässlich JENSEITS VOM DIESSEITS – DIESSEITS VOM JENSEITS.
Der Dìa de los muertos im Spiegel Mexiko-Schweiz.
Gare du Nord Basel / Mexiko City, Festival de México

UA 19. Oktober 2006, Gare du Nord, Basel

2006

Essays I-V für Stimme und Klavier

nach Gedichten von Nijolė Miliauskaitė

2005

© Julia Scheschonka

Breitengrad Leipzig

Ein begehbares Konzert, für einen Ort, 2 Stimmen und Ensemble

UA 9. September 2005, Leipzig, Brühl Areal beim Bahnhof, Heimat Moderne, Experimentale 1

2005

souffle combattant

für 5- und 8-saitige Viola solo, Ensemble und Tonband
Dauer 24 min.

UA 22. Mai 2005, La Chaux-de-Fonds (CH), FESTIVAL AMPLITUDES-APERGHIS 2005

2004/2005

Narziss und Echo

für Klarinette Solo
Dauer 12 min.

2004

notstrom

für Orchester (2.2.2.2., 2.2.0.1., 2perc. 4.3.3.2.1.), Sopran, Tenor, Bariton, Sprechstimme und Perkussion am Bau
Dauer 1 Std. 20Min

UA 4. November 2004, zeitoper Hannover

2003

Prelude and Echo

für Quartet Noir (Urs Leimgruber Sax., Fritz Hauser Drum, Joelle Léandre Bass/Voc., Marilyn Crispell Piano/Ebow)
Konzeptkomposition nach 5 Gedichten von Anne Blonstein
Dauer ca. 12 Min.

UA 13. September 2003, Quartet Noir, Auftragskomposition Lucerne Festival

2002

Der Tunnel

eine Zugbiografie, nach Friedrich Dürrenmatt
für Ensemble (Präp. Piano, Sopran, Oboe u. Vlc.) sowie Zuspiel CD (/Installation)
Dauer ca. 22 Min.

UA Ensemble Aequatuor

2000/2001

différance I-V

5-teilige Auftragskomposition für grosses Orchester
Composer in Residence der basel sinfonietta 2000/2001
Dauer 35 Min.

UA 2000/2001, Basel, Reeinbert de Leeuw, Jürg Wyttenbach u.a.

1999/2000

sacht ä: Klangheimlich

für präp.Klavier, Vlc und Bkl. Nach einem Text von Uwe Johnson.
Dauer 16 Min.

1999/2000

3 Lieder

« A-a » für Stimme u Schlagzeug, für canto battuto
« Orpheus » nach I. Bachmann, Stimme Solo (u. geöffneter Flügel.)
« Enigma » nach I. Bachmann, Stimme Solo (ad lib. +Piano/ Schlagz.)
(jedes 10-15 Min.)

1999

ENIGMA

für Ensemble, Stimme, und Live-Elektronik.
Nach einem Gedicht von Ingeborg Bachmann.
In Zusammenarbeit mit Volker Böhm (elektronisches Studio der Musikhochschule Basel)
Dauer 14 Min.

1999

Cordes-Ouvertes II

elektronisch bearbeitete Fassung
Dauer 12 Min.

1998/1999

Canthus to Canthus

nach 18 Textfragmenten von Anne Blonstein.
für 4 Instrumente (ad lib,), Stimme und Tonband.
Dauer ca. 20 Min.

1997 – 2001

Nightselves oder
meine Nacht schläft nicht

nach einem Bild und Texten von Sonja Sekula,
für grosses Orchester ohne Violinen
Dauer 25 Min.

UA November 2001, Basler Symphonieorchester, Ltg. Mario Venzago

Dauer ca. 20 Min.

1993/1994

Almah

für Streichquartett und „wandelndes“ Horn,
für le Corbusiers Wallfahrtskapelle «Notre Dame du Haut» Ronchamp (F),
in Zusammenarbeit mit Matthias Kruppa, Architekturabteilung ETH Zürich

1989/1990

TRITON I–VI

für Klavier solo
Dauer 10 Min.

UA Laura Gallati