© Diane Eaton

Die Jenseitspentalogie

Mit ihrer «Jenseitspentalogie» hat die Schweizer Komponistin Mela Meierhans einen Zyklus geschaffen, der sich mit Trauerritualen verschiedener Kulturen auseinandersetzt.

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Tsuya

geplant für 2019/2021, in D und Japan

Im Mittelpunkt des vierten Teiles der Pentalogie steht Tsuya, die nächtliche Totenwache der Verwandten und Freunde des/der Verstorbenen. In Fortsetzung der künstlerischen Recherchen zu den ersten drei Teilen der Pentalogie, Tante Hänsi, Rithaa und Shiva for Anne liegt der Fokus nun auf Toten- und Trauerritualen des Buddhismus und Shintoismus. Hieraus soll für Tsuya eine musikalische Form für Kammerensemble entwickelt werden.

Dorotheenhof

Auf dem Dorotheenhof fand 2017 und 2018 „oh-r 42 geht aufs Land“ statt.


„Wir wollen ein künstlerisches Projekt beauftragen, das den Menschen in den Dörfern der Gemeinde Steinhöfel als Impuls dient, ihr Älterwerden in der Region aktiv zu gestalten.“

© Kai Bienert

Shiva for Anne“ ist das dritte Stück der „Jenseitspentalogie“. Totenrituale aus immer anderen Kulturen sind das Thema dieser schillernd vielseitigen, zersplitterten, zwischen eiserner künstlerischer Unbedingtheit und feiner Ironie changierenden Werke.

© donkeyshot filmproduction

In „Rithaa – ein Jenseitsreigen“, dem zweiten Teil der Pentalogie, lässt Mela Meierhans nicht nur zeitgenössische europäische Musik auf zeitgenössische arabische Musik treffen, sondern komponiert – in Zusammenarbeit mit der palästinensischen Komponistin Kamilya Jubran – einen sensiblen Austausch zwischen Orient und Okzident.

© Ute Schendel

Die Erzählungen der authentischen „Tante Hänsi“, Johanna Niederberger-Bürgi, sind das Zentrum des Werkes – ihre Erinnerungen an vergangene Trauerrituale „übersetzt“ Mela Meierhans in ihre musikalisch-szenische Sprache.